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    L.A. Noire: The VR Case Files

    Mit L.A. Noire: The VR Case Files veröffentlicht Rockstar Games ihr erste VR Spiel. Dabei hat man sich das bereits 2011 erschienene Spiel L.A. Noire geschnappt, daraus 7 der Fälle geschnappt und diese dann für die virtuelle Realität aufbereitet und unter L.A. Noire: The VR Case Files veröffentlicht. Ob das Spiel etwas taugt oder nicht, dass haben wir uns für euch einmal angeschaut.

    L.A. Noire: The VR Case Files

    Bei L.A. Noire: The VR Case Files handelt es sich nicht einfach um eine Portierung des normalen Spieles. Man hat sich hingegen lediglich 7 der Fälle rausgesucht und diese so konzipiert das diese in VR Funktionen. Auch wenn wohl einige das komplette Spiel gerne in VR gesehen haben, so hat Rockstar hier sehr gute Arbeit geleistet. Mann hat sich genau überlegt wie man das Spiel so gestaltet das jeder Spieler das optimale Spielerlebnis hat.

    Spielprinzip

    Wir befinden uns im Polizeirevier und können uns in einem Raum den Fall aussuchen den wir gerne lösen wollen. Einmal ausgewählt, geht es auch schon los. Wir müssen zum Ort des Falls uns dann dort die Hinweise finden, mit Passanten reden und so den Fall nach und nach lösen. Da ja bekanntlich nicht immer alles am gleichen Ort ist, müssen wir auch mit dem Autofahren.

    Haben wir unseren Verdächtigen schlussendlich festgenommen, beginnt das Verhör. Hier können wir aus verschiedenen Fragen auswählen und müssen so vom Verdächtigen ein Geständnis entlocken.

    Wie soll es anders sein, kommt es auch das ein oder andere mal zu einer Schießerei oder Schlägerei. Hier hat Rockstar unserer Meinung nach gute Arbeit geleistet. Bei einer Schlägerei sowie Schießerei müsst ihr realistische Bewegungen erledigen damit ihr auch gewinnen könnt.

    Steuerung

    Bei der Steuerung merkt man das sich Rockstar sich Gedanken gemacht hat. Sei es in der Fortbewegung oder auch beim Autofahren gibt es mehrere Möglichkeiten. So kann jeder die für sich beste aussuchen.

    Das wohl wichtigste ist die Fortbewegung innerhalb des Spieles. Hier hat man drei verschiedene Optionen zur Auswahl. Wir müssen uns nicht für eine entscheiden, sondern können alle drei im Spiel nach belieben nutzen. So können wir mittels Arm schwingen uns Fortbewegen, uns teleportieren oder durch Auswahl des Zielpunktes wechseln wir in eine Schulterperspektive und können uns beim automatischen Hinlaufen zu dieser Position zuschauen. Somit sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein.

    Auch beim Autofahren zeigt sich das man bei Rockstar mitgedacht hat. So können wir nicht einfach in das Auto mittels ein Klick einsteigen, sondern müssen erst zum Auto hinlaufen, dann die Tür öffnen und erst dann sitzen wir im Auto. Aber auch jetzt können wir nicht einfach fahren. Wir müssen wie es sich gehört erst die Zündung einschalten, Gang einlegen und dann können wir fahren. Auch lassen sich im Auto die Scheiben öffnen und noch ein paar weitere Kleinigkeiten bedienen. Wer mal keine Lust auf das fahren hat, findet auf dem Armaturenbrett einen kleinen Hebel der uns direkt zum Zielgebiet teleportiert. Das erspart die doch etwas hakelige Steuerung der Autos die wir von Rockstar kennen.

    Ansonsten können wir innerhalb des Spiels eigentlich mit vielen Gegenständen interagieren. Manche sind wichtig, manche absolut Nutzlos. Aber wir wären ja kein guter Polizist, wenn wir nicht alles untersuchen würden damit wir auch den richtigen hinter Gitter bringen.

    Allerdings funktioniert die Steuerung manchmal in unseren Test nicht so wie gewünscht. Teilweise lassen sich Objekte nicht aufheben oder wir sind mit den Entdeckungen weiter als das Spiel es gerne hätte. So braucht man teilweise länger als eigentlich nötig.

    Grafik

    Bei der Grafik hat sich im vergleich zum original Titel nicht viel getan. Daher ist das komplette Spiel sowie die Bewegungen der einzelnen Charaktere nicht das schönste was man aktuell auch in VR zu sehen bekommt. Darunter leidet natürlich die Immersion schon aber ob das einen stört oder nicht, muss man selbst für sich herausfinden. Es ist allerdings jetzt nicht so dass ihr euch nicht komplett in das Spiel versetzen könnt.

    Was allerdings stört sind die doch häufigen schwarzen Übergänge die uns von einer Scene zur anderen bringt. Was aber wohl dem Spielprinzip geschuldet ist.

    Fazit

    Wir hätten uns gerne das komplette Spiel in VR gewünscht, allerdings ist der Weg den Rockstar hier gegangen ist. Man hat sich lieber auf eine Umsetzung eines Teils von L.A. Noire konzentriert und wollte dies richtigmachen als eine komplette Portierung des Spiels und dafür deutlich schlechter.

    Auch wenn das Spiel mit nur 7 Fällen recht kurz sein kann und es an einigen Stellen doch nicht so ausgereift ist wie wir das gerne hätten, so macht das Spiel im groß und ganzen doch Spaß und das bei einem Preis von gerade einmal 30€. Wer so viel Geld noch nicht ausgeben möchte, der kann ruhig noch auf einen Sale warten.

    Zufall

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    Story/Spielspaß
    80 %
    Immersion
    60 %
    Optik
    65 %
    VR-Komfort
    75 %

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