Beat Games versucht die eigene Spielerzahl weiterhin zu steigen. Diesmal hat man sich eine Gruppe von Personen vorgenommen, die bisher nicht in den vollen Genuss von Beat Saber gekommen ist. Die Rede ist von Gehörlosen. Zwar können diese Beat Saber grundsätzlich spielen, allerdings lebt das Spiel von der Musik.

In Zusammenarbeit mit Subpac möchte man Gehörlosen das Spiel interessanter gestalten. Dazu reiste Beat Games CEO Jaroslav Beck an die Ravensbourne University nach London, um zu sehen, wie Subpac und Beat Saber zusammen gehörlose Spielern Beat Saber interessanter gestalten können. Subpac bietet einen rucksackartigen Subwoofer an. Nach Becks eigenen Worten lässt es einen den Bass der Musik spüren, als wäre man in einem Nachtclub.

Für Beat Saber könnte der Subpac eine wichtige Möglichkeit sein, den Rhythmus eines Musikstückes zu vermitteln ohne ihn selbst zu hören. „Ich habe das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein“, sagt ein Spieler im Video.

„Die wichtigste Vision dahinter ist, dass wir in Zukunft und insbesondere in den E-Sports mit Plattformen wie Virtual Reality einfach alle Grenzen aufheben können“, sagt Beck. Er fügt später hinzu das ihm persönlich interessieren würde, ob auch die Gehörlosen wie 50 % der hörenden Spieler auch nach drei Monaten weiter Beat Saber spielen. Er plant, Menschen in der Behindertengemeinschaft auf die Ranglisten des Spiels zu bringen und an Turnieren teilzunehmen.

Es ist schön, zu sehen, das sich Entwickler Gedanken machen wie jeder auch mit Einschränkungen das eigene Spiel auf seine ganz besondere Art und Weise genießen kann.

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