Die Oculus Go ist eine hervorragendes VR Headsets. Was ihr allerdings fehlt, ist eine Trackinglösung. Das möchte das russische Start-up Antilatency nun liefern was aus der Oculus Go eine 6 DOF VR Headset machen soll.

Allerdings funktioniert das System von Antilatency nicht so ohne Weiteres. Neben einer Kamera, die an der Oculus Go befestigt wird und mittels MicroUSB mit der Go verbunden ist, müsst ihr auch noch Trackingmarkierungen auf dem Boden verteilen. Somit könnt ihr also nicht mal eben die Oculus Go überall mit 6 DOF ausprobieren. Die Trackingmarkierungen sind kleine Streifen die kreisförmige Infrarot Module besitzen an der sich die Kamera dann orientieren kann.

Das Antilatency Kit kostet stolze 300 US-Dollar und beinhaltet vier Trackingstreifen, drei Kameras und zwei Controller. Somit könnt ihr also in einer Fläche von 10 x 10 Meter direkt drei Oculus Go mit 6 DOF Tracking betreiben.

Die Trackinglösung von Antilatency ist daher nicht für jeden geeignet. Zum einen ist der Preis recht hoch und zum anderen müssen auch die entsprechenden Apps dafür geben die das System unterstützt. Viel mehr richtet es sich wohl an Firmen/Entwickler, die ihre eigenen VR Anwendungen mit Tracking entwickeln wollen aber nicht direkt auf eine HTC Vive zurückgreifen wollen.

Wer dennoch Interesse hat, der muss sich noch etwas gedulden. Die Auslieferung soll im Juli/August erfolgen.

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