Wenn es um neue Technologien geht, ist die Pornoindustrie eigentlich immer vorne mit dabei. So natürlich auch beim Thema Virtual Reality. Auch wenn es immer mehr VR-Pornos gibt, so klagen die Produzenten doch über Probleme. Das größte Problem ist wohl, die wie der Porno auf das VR-Headset kommt.

VR-Pornoindustrie boomt und beklagt sich zugleich.

Wer mittlerweile einen Pornofilm in VR schauen möchte, der hat diverse kostenlose sowie bezahlbaren Quellen. So vermeldet die größte Pornoseite Pornhub, das täglich 500.000 VR-Videos auf ihrer Plattform kostenlos abgerufen werden.

Aber auch im Sektor der bezahlbaren Abos mit VR Pornos boomt es. So sagt Todd Glider, CEO von BadoinkVR das alle zwei Monate sich die Kunden um 50 bis 200 Prozent erweitern. Die meisten schließen dabei direkt eine einjährige Mitgliedschaft ab.

Was allerdings sowohl die kostenlosen als auch die bezahlbaren Angebote gemeinsam haben, ist das man die VR Pornos nur über Umwege auf den bekannten VR Headsets anschauen kann. Meist müssen die VR Pornos erst herunter geladen werden und dann mit einer Extra Software abgespielt werden. Was am PC noch recht einfach geht, ist z. B. für Besitzer einer PlayStation VR noch komplizierter. Diese müssen die Filmchen nicht nur erst herunterladen, sondern noch per USB-Stick auf die PlayStation VR übertragen werden. Erst dann kann man sich die Filmchen anschauen.

Schaut man sich z. B. BadoinkVR an, so dauert der Download eines VR Pornos auch seine Zeit. Ein 30 Minuten VR Porno ist zwischen 2 GB und 7 GB groß und steht in unterschiedlichsten Auflösung für diverse Systeme zur Verfügung. So gibt es eine spezielle Version für Google Daydream, Samsung GearVR, PlayStation VR und Oculus Rift / HTC Vive aber auch normale Versionen für das Smartphone in geringer und hoher Auflösung. Die Oculus Rift / HTC Version ist dabei die Größte.

“Pornografie war wichtig für die Entwicklung und Verbreitung verschiedener Technologien, aber ich denke nicht, dass die Hersteller zu diesem Zeitpunkt diesbezüglich Aufmerksamkeit erregen wollen. Die Öffentlichkeit ist noch immer gegen Pornografie”, sagt Neil Malamuth, ein Psychologieprofessor der UCLA, der sich mit der Auswirkung von Pornografie auf die Gesellschaft befasst.

Eine Lösung der Probleme wäre, wenn die Hersteller der VR Headset ihre Systeme öffnen und native Apps für diverse VR-Porno Plattformen zulassen würden. Allerdings sträuben sich bisher noch die großen Anbieter wie Oculus, Steam und Sony.

Eine andere Lösung könnte WebVR sein. Hier müssen die User lediglich normal auf der VR-Porno Seiten surfen und mit nur einem Klick würde das Video direkt im VR Headset starten. Kein lästiges Herunterladen oder zusätzliche Installation von Software.

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