Freitag, Juni 21, 2024
More
    StartNewsVirtual RealityVirtual Desktop Update: Erlebe höhere VR-Qualität und Lokales Dimmen

    Virtual Desktop Update: Erlebe höhere VR-Qualität und Lokales Dimmen

    Die neueste Aktualisierung von Virtual Desktop bringt eine Fülle von aufregenden neuen Funktionen, die das VR-Erlebnis verbessern und intensivieren. Mit neuen Streaming-Codec-Optionen, der Möglichkeit, deine reale Umgebung in der virtuellen Welt zu nutzen, und Unterstützung für lokale Dimmung auf dem Quest Pro bietet Virtual Desktop jetzt ein noch immersiveres und hochwertigeres VR-Erlebnis.

    Neue Codec-Modi für verbesserte VR-Qualität

    Virtual Desktop hat die beiden führenden Video-Streaming-Codecs, H.264 und HEVC, schon lange unterstützt. Mit dem neuesten Update kommen nun zwei neue Codec-Modi hinzu: „H.264+“ und „HEVC 10-bit“.

    „H.264+“ bietet eine Bitrate von bis zu 400 Mbps und ist auf allen Headsets außer dem originalen Oculus Quest verfügbar. Mit „H.264+“ kannst du die Kompressionsartefakte in sehr spezifischen Spielszenarien wie schnellen Aktionen, dichter Vegetation oder Rennspielen erheblich reduzieren. Aber Achtung, um von „H.264+“ profitieren zu können, benötigst du einwandfreie Netzwerkbedingungen. Ein High-End-Router in der Nähe deines VR-Spielbereichs ohne Störungen ist ein Muss, ansonsten könnte es zu Aussetzern kommen.

    Der „HEVC 10-bit“ Modus nutzt eine Farbtiefe von 10 Bit anstelle von 8 Bit. Dieser Modus ist nur auf NVIDIA 10er Serie oder neueren GPUs verfügbar. Er führt zu einer erheblichen Reduzierung der Farbbandbildung und damit zu einer überlegenen Bildqualität, die besonders in Situationen mit deutlichen Farbverläufen, wie Nebel oder Dunkelheit, bemerkbar sein sollte.

    Wähle nun den Streaming-Codec basierend auf den Bildqualitätseigenschaften aus, die du priorisieren möchtest.

    Tauche in deine reale Umgebung mit der Passthrough-Funktion ein

    Viele Nutzer verwenden Virtual Desktop, um PC-VR-Spiele drahtlos auf eigenständigen Headsets zu spielen. Ursprünglich wurde die App jedoch dafür entwickelt, deinen PC-Monitor auf einem virtuellen Bildschirm vor dir anzuzeigen.

    Bisher gab es mehrere virtuelle Umgebungen zur Auswahl, aber das neueste Update ermöglicht es dir, deine echte Umgebung im Quest über Video-Passthrough zu nutzen. Damit kannst du in einer vertrauten Umgebung arbeiten oder spielen und gleichzeitig die Vorteile der Virtual Reality nutzen.

    Genieße flüssigere Bewegungen mit 120 Hz auf Pico 3

    Das neueste Update unterstützt zudem den 120Hz-Modus auf dem Pico Neo 3 Link. Dieses Headset ähnelt bemerkenswert dem Quest 2 von ByteDance und wurde als „Beta-Programm“ sechs Monate vor dem Pico 4 eingeführt. Mit dieser Unterstützung kannst du nun flüssigere Bewegungen und ein insgesamt verbessertes VR-Erlebnis genießen.

    Erlebe realistischere Schwarztöne mit lokalem Dimmen auf Quest Pro

    Die neueste Akt

    ualisierung bietet zudem Unterstützung für lokales Dimmen auf dem Quest Pro. Bei OLED-Displays gibt es keine Hintergrundbeleuchtung, da jedes Pixel selbstleuchtend ist, was einen effektiv unbegrenzten Kontrast und echte Schwarztöne ermöglicht. Die meisten LCD-Panels haben höchstens ein paar LEDs, die das gesamte Display beleuchten und den Kontrast zwischen dunklen und hellen Bereichen stark einschränken. In der VR wirkt sich dies besonders auf die visuelle Glaubwürdigkeit von virtuellen Nacht- und Weltraumerlebnissen aus.

    LCDs mit lokalem Dimmen, wie die Panels des Quest Pro, bieten eine Mittellösung. Sie verfügen über viele Hintergrundbeleuchtungen, um die Helligkeit in Zonen zu steuern – im Falle des Quest Pro sind es über 500 Mini-LEDs. Lokales Dimmen auf dem Quest Pro ist optional pro App, ansonsten werden alle 500+ Hintergrundbeleuchtungen zusammen mit der gleichen Helligkeit wie ein reguläres LCD arbeiten. Mit diesem neuen Update aktiviert Virtual Desktop es nun.

    Allerdings hat lokales Dimmen einen spürbaren Kompromiss: Blooming. Da die Hintergrundbeleuchtungsauflösung so viel niedriger ist als die Farbauflösung – beim Quest Pro sind es nur 500 Mini-LEDs für fast 4 Millionen Pixel – werden viele dunkelfarbige Pixel neben hellen ebenfalls beleuchtet. Mini-LED ist ein großer Schritt über traditionelles LCD hinaus, aber kein vollwertiger Ersatz für OLED.

    Mit diesen neuen Funktionen ist Virtual Desktop bereit, dir ein noch intensiveres und realistischeres VR-Erlebnis zu bieten. Ob du die Vorteile der neuen Codec-Modi nutzen, in deiner realen Umgebung arbeiten oder spielen oder die verbesserte Bildqualität durch lokales Dimmen auf dem Quest Pro erleben möchtest – die neueste Aktualisierung hat für jeden etwas zu bieten. Tauche ein in ein verbessertes VR-Erlebnis mit Virtual Desktop.

    Zufall

    Kommentieren Sie den Artikel

    Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
    Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

    Aktuelles