Star Trek: Bridge Crew war das erste VR Spiel, welches auf die von IBM entwickelte Spracherkennung Watson setzte. Nun haben IBM und Unity gemeinsam ein SDK entwickelt mit dessen Hilfe jeder Entwickler recht einfach Watson in die eigene Anwendung integrieren kann.

Spracherkennung dank IBM und Unity

Star Trek: Bridge Crew ist ein gutes Beispiel dafür, wo eine Spracherkennung sinnvoll ist. Hat man nicht gerade drei weitere Mitspieler, muss im Spiel mindestens einer zwei Aufgaben erledigen. Hier setzt Watson von IBM an. Ohne Watson musste der Captain immer einen Befehl an den vom Computer gespielten Crew Mitglied per Menü auswählen. Dank Watson, braucht der Captain nun einfach den Befehl sagen und das Crew Mitglied erledigt diesen.

Das Ganze wird durch eine cloudbasierte KI hinter Watson erledigt. Entwickler können dabei definieren welche Sprachbefehle welche Aktionen auslösen. Das ist erst einmal nichts Neues, allerdings ist Watson in der Lage den gesprochenen Befehl zu interpretieren. So muss der Spieler nicht genau das Sagen was der Entwickler vorgesehen hat, sondern kann leichte Abwandlungen der Sätze nutzen. Was gerade im Spiel deutlich angenehmer ist. Wer überlegt schon gerne, wie ein komplizierter Befehl war.

Auch beherrscht Watson eine Objekterkennung. So ist es wie im Video möglich mittels Controller einfach ein Objekt zu zeichnen, Watson versucht daraufhin dieses zu erkennen und wenn er dies tut, erscheint es auch schon im Spiel.

Dank des SDK von IBM und Unity können wir auf weitere Spiele hoffen die dank der Spracherkennung von Watson in der Bedienung oder vom Spielkonzept Interessanter werden. Es macht mehr Spaß mit einem Computer in der virtuellen Welt zu reden, anstatt aus einem Menü mögliche Antworten auszuwählen.

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